So findest du das beste Thermometer für das Aquarium

Thermometer für das Aquarium

Ein Thermometer gehört in jedes Aquarium. Hier erfährst du, warum das so ist. Außerdem findest du hier eine Übersicht über die wichtigsten Vorteile und Nachteile der verschiedenen Thermometerarten – vom Glasthermometer über unterschiedliche Digitalthermometer bis hin zum Scheibenaufkleber.

Brauche ich zusätzlich zum Heizer noch ein Thermometer?

Der Heizer im Aquarium hat in der Regel ein Thermostat, an dem man die Temperatur einstellen kann. Damit wird die Temperatur ja bereits konstant gehalten. Einige Heizstäbe zeigen sogar die aktuelle Ist-Temperatur und die eingestellte Soll-Temperatur an.

Warum dann noch ein Thermometer? Die Antwort ist einfach. Denn keine Technik ist perfekt. Gerade bei den Heizern hört man oft von Defekten, die unschön enden können. Man mag sich kaum vorstellen, wie das für ein Tier sein muss, wenn die Temperatur längere Zeit zu niedrig ist, was den Stoffwechsel verlangsamt und für großen Stress sorgt. Geschweige denn, wenn die Temperatur viel zu hoch ansteigt. Dann doch lieber beim Blick ins Aquarium immer ein- oder zweimal täglich kurz das Thermometer checken. Das ist bei mir schon zur Routine geworden.

Aber selbst wenn die Temperatur nur geringfügig zu hoch ist, was für die Fische meist kein Problem ist, hängen auch die Kosten eines Aquariums, sprich der Stromverbrauch des Aquarienheizers, von der Temperatur im Aquarium ab.

Möchtest du ein Aquarium einrichten, gehört ein Thermometer also dazu. Warum? Das klären wir im nächsten Abschnitt.

Für diese Zwecke benötigt man ein Thermometer im Aquarium

Wir haben also bereits geklärt: Das Thermometer bringt Sicherheit, falls mit dem Heizstab etwas nicht in Ordnung ist. Ich nutze das Thermometer aber auch sonst sehr häufig, beispielsweise passe ich damit mein Wechselwasser so an, dass es beim Wasserwechsel nicht zu einer großen Temperaturdifferenz und dadurch zu Schäden der Aquarienbewohner kommt.

Auch ob du deine Aquarium-Heizung im Hochsommer ausschalten kannst, zeigt dir das Thermometer zuverlässig an. Ist die Temperatur auch ohne Heizer im Wohlfühlbereich meiner Fische, stecke ich den Heizstab während der heißesten Tage im Sommer oft aus. So kühlt das Becken über Nacht etwas ab und die Gefahr ist geringer, dass es sich tagsüber zu stark erwärmt.

Bei meinen nordamerikanischen Krebsen im Kaltwasserbecken behalte ich im Sommer mit dem Thermometer im Auge, dass die Temperatur nicht zu stark steigt. Also auch für ungeheizte Becken kann ein Thermometer also sinnvoll sein. Oder gerade dort, da in diesen Becken oft Tiere leben, die es nicht zu warm mögen.

Auch wenn man neue Fische ins Aquarium einsetzen möchte, nutze ich oft ein Digitalthermometer mit Fühler, damit ich sicher weiß, dass die Temperatur passt.

Was heißt Genauigkeit bei Aquarienthermometern?

Wenn man ein Thermometer für das Aquarium kaufen will und verschiedene Modelle vergleicht, liest man oft Werte für die Genauigkeit. Doch was genau ist das?

Die Genauigkeit gibt an, welche Temperaturänderungen das Thermometer anzeigt. Üblich ist bei Digitalthermometern eine Genauigkeit von 0,1 °C. Das heißt: Steigt die Temperatur um 0,1°C, zeigt das Thermometer dies auch an.

Wichtig ist aber: Die Genauigkeit alleine sagt aber nichts darüber aus, wie genau das Thermometer mit der tatsächlichen Temperatur übereinstimmt. Oft weichen sogar baugleiche Thermometer voneinander ab. Wirf doch beim nächsten Besuch im Aquaristikladen einmal einen Blick auf die analogen Glasthermometer – hier sind Schwankungen um +/- 0,5 Grad die Regel.

Ist eine Abweichung von der Realtemperatur schlimm? Im Prinzip natürlich schon. Zum Glück ist der Wohlfühlbereich der meisten Fische nicht so eng und Abweichungen von über einem Grad sind mir bisher nicht begegnet (ich nutze aber auch nur Thermometer von Marken, denen ich vertraue). Wer Fische jedoch beim Minimum oder Maximum des empfohlenen Temperaturbereichs halten möchte, bei dem kann eine Abweichung um ein Grad Celsius durchaus problematisch sein. Im Zweifelsfall hat sich bewährt, mit mehreren Thermometern zu messen und sich dann für das zu entscheiden, dessen Anzeige in der Mitte liegt.

Analoge und digitale Aquarienthermometer – welche sind besser?

Generell unterscheidet man drei Arten von Thermometern für das Aquarium:

  • Analoge Thermometer haben ein Gehäuse aus Glas oder Kunststoff. Eine Flüssigkeitssäule zeigt auf einer Skala die Temperatur an. Das Ablesen ist etwas schwieriger, dafür sind diese Modelle extrem langlebig. Große, kräftige Fische schubsen das Thermometer, das mit einem Saugnapf hält, aber manchmal von der Scheibe.
  • Digitale Aquarienthermometer werden nur selten ganz eingetaucht. Meist befindet sich das Display außen und nur der Messfühler bleibt im Becken. Nachteil: Du hast noch ein Kabel mehr, das aus dem Becken ragt. Vorteil: Lässt sich super ablesen und ist sehr klein, was es auch für ein Nano-Aquarium gut nutzbar macht.
  • Scheibenaufkleber mit farbigen Zahlen wirken zwar praktisch, sind aber sehr unzuverlässig. Sie messen schließlich die Temperatur der Scheibe und nicht die im Wasser. Im Vergleich hatte ich hier zum Teil Werte, die rein gar nichts mit der realen Wassertemperatur zu tun hatten.

Ich nutze sowohl die analogen Glasthermometer als auch die digitalen Temperaturfühler sehr gerne. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Hier kannst du also ganz nach deinen Vorlieben oder der Art deines Aquariums und deiner Bewohner auswählen.

Meine favorisierten Thermometer für das Aquarium

In fast allen Becken hängt bei mir ein einfaches, kostengünstiges Glasthermometer. Aktuell nutze ich in mehreren Aquarien ein Modell von Sera, das bei mir schon ewig hält.

Analoges Aquarium-Thermometer
Photobombing mit Zwergkrallenfrosch

Gute analoge Thermometer sind generell sehr langlebig. Allerdings halte ich auch keine sehr großen oder aggressiven Fische. Dem Hörensagen nach hat es ein Tetraodon mbu, ein Goldringel-Kugelfisch, schon einmal geschafft, so ein Glasthermometer zu zerbeißen. Für mich gut vorstellbar, immerhin knacken diese großen Kugelfische auch Muschelschalen spielend leicht. Kräftige Fische können es auch schaffen, das Thermometer von der Scheibe zu schubsen, was aber in der Regel nur zur Folge hat, dass du es ständig wieder neu aufhängen musst. Leicht zerbrechlich sind die Aquarienthermometer eigentlich nicht.

Falls du mein Sera-Modell nachkaufen willst, geht es hier zum Produkt:

sera Präzisions-Thermometer - Hochpräzises Glasthermometer mit feiner, besonders gut ablesbarer Glaskapillare.
  • Hochpräzises Glasthermometer
  • verträgt vorübergehende Temperaturen von -10 – 60 °C unbeschadet
  • Skala von 0 – 50 °C

Grundsätzlich habe ich immer noch ein zweites, digitales Aquariumthermometer hier. Durch den Messfühler lässt es sich sehr vielseitig einsetzen. Ich nutze es beispielsweise auch, um die Temperatur in meinem Wechselwasser für das Aquarium zu messen. Aktuell verwende ich dafür ein ebenfalls recht kostengünstiges Digitalthermometer von Tetra, mit dem ich sehr zufrieden bin, das zuverlässig misst und das schon jahrelang hält (deshalb auch die leichten Abnutzungsspuren auf dem Bild).

Digitalthermometer für das Aquarium

Hier geht es zu Produkt, das ich nutze:

Angebot
Tetra TH Digital Aquarium Thermometer - für alle Aquariengrößen, einfache und sichere Messung der Wassertemperatur im Aquarium, 1 Stück (1er Pack)
  • Mit Saugnapf zur Anbringung des Thermometers außen am Aquarium
  • Zwei weitere Saugnäpfe dienen zur Befestigung von Temperatur-Fühler und Kabel innen im Aquarium
  • Extralanges Kabel von 95 cm
  • Messbereich zwischen -10
  • Inklusive Varta Batterie für hohe Lebensdauer

 

Letzte Aktualisierung am 25.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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